offizieller Pressebericht der Rabenkogler vom 16.06.2011:
Ein 24-Stundenrennen im Gelände mit dem Motorrad – wer tut sich sowas an ?
Übers Pfingstwochenende rückte das Offroad Team Rabenkogel mit Unterstützung von Shell-Advance-Österreich mit
zwei Teams zum „European 24h Endurance Day 2011“ am Euro-Speedway Lausitzring aus. Über 1000 Starter in 7
Klassen gingen dabei an ihr Limit und bewältigten die harte, kräfteraubende Strecke am Lausitzring – aber auch
mehrmals ihren inneren Schweinehund über die Distanz von 24 Stunden. Durch die lange Trockenheit war die ca.
12km lange Strecke extrem staubig, die Sicht dadurch oft beeinträchtigt was die Schinderei nicht unbedingt leichter
machte. Vor allem in den langen Nachtstunden blendete der Staub elendig in den teilweise kunstvoll angebrachten
Zusatzscheinwerfern der vielen Fahrer – hier waren der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Unzählige rot blinkende
Rücklichter und gleißende LED-Scheinwerfer auf den Lenkern der Motorräder sowie auf den Helmen der Fahrer
sorgten für beeindruckende Bilder in der Nacht.
Es galt über die 24 Stunden ein Mittelmaß an Geschwindigkeit und Beständigkeit zu finden, Übermut und
Unachtsamkeit bedeuteten bei der harten, welligen Strecke schnell einen schmerzhaften Abflug in den Wald. Beide
Teams vom den Rabenkoglern wählten einen Fahrerwechsel nach jeweils 3 Runden am Kurs, was eine Fahrzeit von
in etwa 5/4 Stunden für jeden der Piloten bedeutete – danach konnte in gut 3 Stunden wieder Kraft und Motivation
in den Boxen getankt werden. In den Anfangsrunden des Rennens wechselten die Positionen der beiden Teams
oftmals hin und her, somit war das interne Duell fast spannender als ganz vorne der Kampf ums Stockerl. In den
Nachtstunden konnte sich aber Team 2 mehr und mehr absetzten, der Vorsprung konnte zwar am darauffolgenden
Tag von Team 1 mehrmals minimiert werden, am Ende setzte sich aber dann doch Team 2 mit einem Vorsprung von
2 Runden durch und konnte als 5-beste Österreichische Mannschaft den 45. Gesamtrang unter 125 Teams in der
Klasse „Sports Class Bike“ belegen. Team 1 erreichte Gesamtrang 53 und wurde somit 6-beste Mannschaft aus
Österreich. Beide Teams konnten somit den Härtetest Unfall- und auch Ausfallsfrei beenden, einzig die strapazierten
Muskeln und der Schlafmangel werden noch ein paar Tage an die Schinderei erinnern. Es soll hier noch erwähnt
werden, dass ca. 50 Starter den Wahnsinn noch weiter trieben und als Einzelstarter ins Rennen gingen !!
Weitere Infos und Fotos auf www.rabenkogel.at